Professionelle §37.3-Beratung

Unternehmensberater Thomas Sießegger weist in seinen Seminaren immer wieder zu Recht auf die strategische Bedeutung der §37.3-Beratungen für Pflegedienste hin. Bei jedem Kunden kann durchschnittlich 2 x jährlich eine refinanzierte »Kann-Beratung« stattfinden, um notwendige Leistungsanpassungen zu vereinbaren. Die zwischenzeitlich deutlich verbesserte Vergütung für die Kann-Beratung unterstreicht dies noch.

Für jeden Pflegedienst besteht die Gefahr, dass in der Vergangenheit mit dem Kunden und Angehörigen vereinbarte Leistungspakete nicht mehr bedarfsgerecht sind. Sei es durch hinzugekommene gesundheitliche Einschränkungen oder sei es durch den Wunsch nach ergänzenden Dienstleistungen in Pflege und hauswirtschaftlicher Unterstützung. Im Vorfeld eines §37.3-Beratungsbesuches steht eine 360°-Ansicht des Kunden im Büro zur Verfügung. Der Blick richtet sich auf die vier Bereiche: Wirtschaftlichkeit, Leistungserbringung, Pflegedokumentation und Pflegeprozess.

Klientanalyse 360°

.snap Vorteile

  • Wirtschaftlichkeit
    Im Bereich Wirtschaftlichkeit spielt die Kostendeckung eine sehr wichtige Rolle, dazu wird der aktuelle Kostendeckungsgrad mit den vorhergehenden Monaten verglichen. Kosten und Erlöse werden transparent aufgeschlüsselt. Die Budgets §36 und §45b im SGV XI sind jeweils im Blick. Gibt es hierzu entsprechende Aufträge? Bei Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege vergleichen wir die jährlichen Budgets und deren Ausschöpfung in den letzten 3 Jahren. Zuzahlungen und nicht gebuchte Leistungen werden selbstverständlich berücksichtigt.
  • Leistungserbringung
    Im Bereich der Leistungserbringung vergleichen wir die letzten 30 Tage mit den letzten 6 Monaten. Gab es zusätzliche Leistungen, entfallene Leistungen oder nicht abgerechnete Leistungen? Hier kommen den Rückmeldungen der Einsatzkräfte bei den täglichen Hausbesuchen auf dem Smartphone mit .snap MDA eine besondere Bedeutung zu, da diese Planabweichungen minutiös protokolliert werden und für die Beratung abrufbar sind.
  • Pflegedokumentation
    Hier sind alle Berichtseinträge der Einsatzkräfte aufgelistet. Die Beratungsfachkraft kann sich schnell ein Bild machen, wenn z. B. eine Risikoabklärung oder ein Sturzprotokoll erstellt wurde, da dies für das Gespräch mit den Angehörigen wichtig sein kann. 
  • Pflegeprozess
    Hier finden sich in chronologischer Reihenfolge alle wichtigen Ereignisse: Abwesenheiten, wie Krankenhausaufenthalte, §37.3-Beratungen, Risikoabklärungen und Maßnahmenplan oder Visiten.

Im Büro und vor Ort mit dem Tablet – alles transparent

  • Im Büro: .snap ambulant
    Für eine gute Beratung ist eine fachkompetente Vorbereitung notwendig. Im Büro können die vergangenen Monate detailliert analysiert werden und ein dafür maßgeschneidertes Angebotspaket entwickelt werden. 
  • Beim Beratungsbesuch: .snap PAD auf dem Tablet
    Bestens präpariert kann die Fachberatung vor Ort beim Klienten und seinem Angehörigen die vergangene Betreuungszeit zielgerichtet reflektieren und eine entsprechende Bedarfsanpassung fingerleicht auf dem .snap PAD vornehmen. Es kann natürlich auch in jedem Funkloch mit .snap PAD gearbeitet werden.

Alle Prozesse sind miteinander verzahnt

  • §37.3-Beratung – Angebotskalkulation – Angebotsanpassung mit Unterschrift – Neue Besuchsplanung
    Keine Doppelerfassung in .snap-Lösung, alles digital dokumentiert, komplett revisionssicher. Mit der Rechnung an die Pflegekasse kann auch gleich das ausgefüllte Formular »Nachweis über einen Beratungsbesuch nach §37 Absatz 3 SGB XI« mit der digitalen Originalunterschrift den Kunden und der Fachberatungskraft ausgedruckt werden.

»Der Kreisverband Altötting im Bayerischen Roten Kreuz ist mit 700 Kunden Marktführer in seinem Landkreis und steht wie viele andere Dienste auch unter hohem wirtschaftlichen Druck. Durch die Anwendung der Software .snap ambulant konnten wir nicht nur die Betriebsergebnisse signfikant verbessern, sondern stärkten dadurch auch unsere Position als attraktiver Arbeitgeber. Wir setzen weiterhin auf die sehr gute Gesamtlösung von euregon und möchten die dadurch erzielte Transparenz und Effizienz auch im Sinne der Kunden nicht mehr missen.«

Josef Jung,
Direktor, BRK-Kreisverband Altötting
Spitzenverband: Bayerisches Rotes Kreuz, Landesverband
Kunde seit: 2003