Digitales Audit bei Wundmanagement – Praxiserfahrung in der Elbdiakonie in Hamburg

Die Elbdiakonie gGmbH ist der größte ambulante diakonische Träger in Hamburg mit fast 1.000 Kunden. Sitz der Geschäftsstelle ist auf St. Pauli, die Elbe und die Elbphilharmonie fest im Blick. Die Geschäftsführung Sonja Schneider-Koch führt zu den gemachten Erfahrungen aus: „Mit unseren vier ambulanten Standorten erbringen wir ambulante Pflege in den Stadteilen von St. Pauli und Rothenburgsort über Barmbek bis nach Bergedorf. Wir haben überdies ein fachliches Profil in den Bereichen der Palliativversorgung, der Beratung und der Wundversorgung. Die strategische Entscheidung für die Einführung von .snap im Jahre 2018 für alle Unternehmensbereiche war eine echte Herausforderung, da wir alle Prozesse konsequent auf den Prüfstand genommen haben. Zwei Jahre nach dieser Umsetzung sehen wir zufrieden auf einheitliche digitalisierte Abläufe, die ein modernes Management und die optimale Steuerung des operativen Geschäftes ermöglichen. Besonders erfreulich war die offene Herangehensweise der Mitarbeitenden, die für ihre Arbeit unmittelbar den Nutzen erkennen konnten.“

Fragen an die Projektleitung in der Elbdiakonie, Claudia Minners, Bereichsleitung der Diakonie St. Pauli:

Wie veränderten sich die Organisationsabläufe nach Einführung von .snap ambulant?
Die Organisationsabläufe vereinfachten sich um ein vielfaches durch transparente Workflow Prozesse, die alle in .snap integriert werden konnten; damit wurden die Schnittstellen zwischen den Abteilungen fließender und Informationen zentralisiert abgelegt.

Wie gut haben die Pflegekräfte mitgemacht, bei der Umstellung auf .snap?
Durch ein internes Schulungskonzept konnten wir alle Mitarbeiter beteiligen und motivieren. Die Begeisterung der Mitarbeiter für die Digitalisierung hat uns den Projektstart erleichtert.

Welchen Mehrwert erleben die Pflegekräfte und Pflegedienstleitungen mit Smartphone und Tablets?
Die Aktualität der Daten, Berichte und Informationen machen das .snap MDA mittlerweile bei unseren Mitarbeitern und Leitungen zu einem unverzichtbaren Arbeitsmittel, auf das niemand mehr verzichten möchte. Aktuell sind 210 Smartphones im Einsatz. Die Pflegedienstleitungen und Beratungsfachkräfte arbeiten mit 8 Tablets mit .snap PAD.

Als Pflegedienstleitung jederzeit auf alle „digitalen Pflegedokus“ zugreifen zu können – wie wirkt sich das auf das Alltagsgeschäft aus?'
Durch den Einblick in die digitale aktuelle Pflegedoku sind die Einträge der Kollegen und die darin enthaltenen Informationen auch ein elementarer Bestandteil der Kundenspezifischen internen Büroabläufe geworden. Damit rücken die externen und internen Prozesse näher zusammen, was für alle Beteiligten einen informativen Mehrwert bietet.

Wundmanagement digital – wie gut funktioniert diese Dokumentation des Wundverlaufs?
2021 fand das Audit für Wundmanagement erstmals komplett in digitaler Form statt, mit Wunddokumentation, Risikoabklärung und qualitätssichernde Maßnahmen.

Die Pflegedienstleitung der Diakonie St. Pauli, Meike Schmanns, zeigte sich begeistert darüber, „Die Vorbereitung und Durchführung war so viel einfacher!!! Eine wirklich tolle Sache. Die Darstellung im Audit war viel einfacher zu gestalten für mich und transparenter für alle. Die Auditorin Frau Schwarz war sehr begeistert. Das war ihr erstes Audit mit vollständig digitaler Doku im ambulanten Bereich – und die sieht viel in ganz Deutschland bei ihren ICW`s Audits.“

www.elbdiakonie.de

Mitglied im Diakonischen Werk Hamburg

Ihr Ansprechpartner für alle Fragen zu ambulanten Pflegediensten:

Markus Holm, Leitung Geschäftsstelle Nord in Hamburg
holm@euregon.de