100 Jahre Caritasverband Siegen-Wittgenstein – .snap-Anwender digitalisiert

Vorstand Matthias Vitt bei der Festveranstaltung

Siegen – Die Region liegt zwischen Dortmund und Frankfurt am Main, im Südosten von Nordrhein-Westfalen und ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Der Verband ist dem Erzbistum Paderborn angeschlossen.

1919 war die Gründung des Caritasverbandes Siegen-Wittgenstein. Zu diesem Jubiläum fand im November im Rahmen des Sozialen Forums des Dekanats Siegen ein Festakt statt. Dabei wurde die Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes aufgegriffen – „Sozial braucht Digital – Digitalisierung.“

Im Mai 2017 entschied sich Matthias Vitt, seit Anfang 2017 Vorstand des Caritasverbandes Siegen-Wittgenstein e.V. und zugleich Geschäftsführer des Kirchlichen Pflegedienstes Netphen gGmbH in Absprache mit seinem Leitungsteam für den Umstieg auf .snap ambulant. Über 300 Klienten wurden damals betreut.
Die Digitalisierung der ambulanten Pflegeprozesse wurde Schritt für Schritt umgesetzt.

Die Einsatzkräfte, mit dem Flammenkreuz auf der Arbeitskleidung, bekamen erstmals Smartphones zur zielgenauen Tourensteuerung, statt wie bisher Papierausdrucke zu verwenden.

Zwei Windows-Tablets mit Digitalstift wurden auch noch angeschafft, um im Erstgespräch bei Klienten und Angehörigen alle Informationen fingerleicht zu erfassen und ein sofortiges Angebotspaket für den Interessenten zu erstellen. Alle bundeslandspezifischen Abrechnungsbesonderheiten können dadurch auch im Funkloch mit .snap PAD abgebildet werden. Dies geht bis hin zur digitalen Unterschrift des Klienten mit Übersicht über einen möglichen Eigenanteil.

Vorstand Matthias Vitt sieht keinen Widerspruch zwischen professioneller Pflege und Hauswirtschaft, optimalen Betriebsabläufen als wirtschaftliches Unternehmen und dem Caritas-Auftrag für den Nächsten in der Region.
Im Sommer 2019 wurden schon fast 500 Kunden durch die Einsatzkräfte betreut mit aktuell 36 Smartphones mit .snap MDA und 4 PAD’s.

Der nächste Schritt ist die Digitalisierung der gesamten Pflegeplanung. Das bedeutet, dass alle Pflege- und Einsatzkräfte das Pflegemodell der „Entbürokratisierten Pflege“ mit .snap PPS einsetzten. Damit ist der SIS-Bogen mit Risikomatrix auf dem Smartphone abrufbar, sowie der Maßnahmenplan, Vitalwerte bis hin zur Wunddokumentation.

Rückschauend fasst Vorstand Matthias Vitt die gemachten Erfahrungen zusammen:
„Im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie sind wir der Firma euregon AG sehr dankbar. Das Programm .snap ambulant ist entsprechend skalierbar, wächst mit und damit sind die Kosten steuerbarer – das ist gerade für kleine Dienste hilfreich. Ferner wurden wir durch einen sehr guten Support im Rahmen der Projektierung und Einführung unterstützt und konnten viele Schwierigkeiten umgehen, da wir keine eigene IT-Abteilung haben. Durch die gleichzeitige Einführung in zwei unterschiedlichen Diensten können wir nach zwei Jahren erkennen, dass Digitalisierung neben unternehmerischen Mut auch langen Atem braucht, da neben technischem Wandel auch alle etablierten Abläufe hinterfragt und Mitarbeitende mitgenommen werden müssen."

www.caritas-siegen.de

Mitglied im Caritasverband für das Erzbistum Paderborn

Ihr Ansprechpartner für alle Fragen zu ambulanten Pflegediensten:
Veikko Geiß, Geschäftsstelle West in Köln
geiss@euregon.de